Schlagwort-Archiv: Sicherheit

Juni 2016

Themen die Diana mit einigen Frauen behandelte:

Welche Antiviren-Software ist für Windows 10 geeignet und empfehlenswert?
–> Kurz: Die Gleiche wie vor Windows 10!

Ausführliche Antwort:

Die Virenscanner werden immer wieder verglichen und die Bewertungen ändern sich mit der Zeit; die Windows-Version spielt dabei also keine entscheidende Rolle. Daher hier mal die aktuellen Test-Berichte:
https://www.av-test.org/de/antivirus/privat-windows/
(Die Übersicht ist alphabetisch geordnet, nicht nach der Schutz-Bewertung!)

Auswertung und Erklärung:
http://www.netzwelt.de/windows-10/tipps-tricks-tutorials/157205-windows-10-6-besten-virenscanner-microsoft-os.html

Allgemein kann man sagen, dass die „10 Besten“ ziemlich gleichwertig sind – ihre Position schwankte in den letzten 5 Jahren in den obersten Plätzen hin und her. So kann man getrost die Software wählen, die einem von der Bedienung her gut gefällt, oder die man gewohnt ist.

Die Plattform GIGA behauptet, dass der Windows-Defender (also der von Microsoft mitgelieferte Antivirenschutz) oft falsch eingestuft wird, also besser ist als sein Ruf:  http://www.giga.de/downloads/windows-10/specials/windows-10-antivirus-welchen-virenscanner-installieren/
Dennoch würde ich zu einem weiteren Antivirenprogramm raten.

Oft stellt sich auch die Frage ob freie (kostenlose) Antiviren-Software viel schlechter ist als ihre großen Brüder die Bezahl-Versionen? Grundsätzlich kann man sagen: Die gekauften Versionen sind etwas „stärker“ in ihrer Erkennungsrate, aber nur minimal; die „Free“-Versionen reichen für den Schutz eines privaten Rechners völlig aus. Der Nachteil der Kostenlosen ist hauptsächlich der, dass meist Werbung eingeblendet wird, und dass die Hersteller versuchen mit störenden oder sogar falschen Meldungen zum Kauf der Bezahl-Versionen zu animieren. So muss z.B. eine regelmäßige Erneuerung des „Free-Kontos“ erfolgen, oder Ähnliches.
http://www.heise.de/download/specials/Gratis-Virenschutz-fuer-Windows-10-3148982

Die Zeitschrift Chip wirbt dagegen stark für andere Virenscanner, als den von Windows oder die „Free“-Versionen. Dabei muss man allerdings bedenken, dass Chip die Software-Industrie vertritt und für den Verkauf wirbt:  http://www.chip.de/artikel/Windows-10-Virenscanner-Test-Kostenlos-vs.-Bezahl-Software-vs.-Windows-Defender_85907288.html

Auf dem Tablett von Anika – Android-Tipps:

Wie kann man die Benachrichtigungen, oben in der Leiste, alle entfernen?  Bsp.: Download-, Update- oder E-Mail-Benachrichtigung. Hier ist ein Bsp. wie das geht: Weiterlesen

Dezember 2015

In großer Runde, mit guter Stimmung, waren wir zu achtzehnt!
Daher nochmals der Hinweis:
Wer sich bei uns vorher telefonisch oder per E-Mail anmeldet, oder sogar schon Fragen stellen will, bekommt auch einen Platz! :) Dabei wollen wir bis zu zwölf Voranmeldungen annehmen.
Und Euch um Verständnis bitten, wenn der Raum voll ist und ihr keinen Platz mehr bekommt!

Thematisch stand das Thema Sicherheit und Updates wieder im Mittelpunkt:
Die wichtigsten Tipps dazu sind vermutlich:
Nicht auf Links in E-Mails klicken von denen ich den Absender nicht
kenne, oder nicht genau weiß, dass ich eine E-Mail von diesem „Partner“
auch bekommen könnte. Z.B. Offizielle Stellen schreiben mir Rechnungen per
Post, oder ich kann auf meinem Konto überprüfen ob jmd. was
abgebucht hat und es notfalls zurück buchen!
Nicht online meine Passwörter und Bankdaten irgendwo eingeben, wenn ich
mir nicht 100% sicher bin, dass das auch die richtige Webseite (meiner
Bank, oder dem Händler meiner Wahl) ist!
Am Besten nicht mit einem Administrator-Konto standardmäßig arbeiten!
(Siehe dazu: http://blog.frauenfragen.org/2015/08/01/zusatztreffen-august-2015/)
Nicht mit Windows XP online gehen.

Die Frage nach dem Windows 10 Update:
Windows 10 ist nun offiziell freigeben und kann problemlos genutzt werden.
Neu gekaufte Computer werden es nun sowieso zunehmend als Betriebssystem drauf haben!
Wenn man Microsoft nicht traut, muss man auf OpenSource-Systeme umsteigen!
Z.B. Ubuntu Linux.

Siehe auch die Links zu Sicherheit und OpenSource
im Sept. 2014 und im Nov. 2013

Schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Juni 2015

Wir haben uns wieder  in einer gemütlichen Runde in der Bibliothek Steglitz getroffen. Drei neue Teilnehmerinnen sind dazugekommen. Insgesamt waren wir zu neunt.

Folgende Themen wurden besprochen:

1.Trojaner oder Virus für das Handy. Folgen und wie kann ich mein Smartphone dagegen schützen?
Unsere Smartphones haben heutzutage entweder IOS oder Android als Betriebssysteme. Beide sind ab und zu von Trojaner angriffen Betroffenen. Typische Angriffsflächen sind: Unvorsichtiges Umgang  beim Herunterladen von Applikationen oder Ansicht dubioser Seiten.

Meist  genutzte Präventionsmaßnahme:

  • Betriebssystem immer auf neuste Version halten.
  • Antivirus Software installieren. Gute Tipps für Runterladen findet wir auf www.test.de  von Warentest  Stiftung oder www.chip.de
  • Vorsicht im Umgang mit dem Internet.

Beim infarzierten Smartphone muss man das Antivirus Programm starten und die Reinigung laufen lassen. Wenn das nicht geklappt hatte bleibt nur das System Zurückzusetzen auf Werkeinstellungen.

2.Aktualisierung von Firefox:

Auch für Browser wie Firefox ist es wichtig das wir sie auf der Aktuellen Version halten. Um zu finden, ob die Version aktuell ist klicken Sie auf Menüschaltfläche  und auf Fragezeichen und wählen Sie Über Firefox. Fenster Über Mozilla Firefox wird geöffnet mit Informationen über ihre Version und vorschlage für Updaten wenn nötig. Mit einem Klick auf der vorgeschlagen Version ist der Aktualisierung erledigt.

3.Ein Smartphone oder normales Handy, mit Vertrag oder ohne kaufen?

Der Antwort auf diese Frage: Es ist schwierig und es können keine Vorschlage gemacht werden. Man muss sich gut informieren und seine einige Bedarf festlegen.

Unser nächstes Treffen findet stad am 10.Juli.2015 in der Bibliothek Rathaus Steglitz Kinder ecke zwischen 16:00 und 19:00 Uhr.

by Oana

September 2014

Es war mal wieder eine illustre Runde: Der Raum Syncope war voll mit ca. 9 Computer-interessierten Frauen! Wir haben uns wieder über Neuzugang gefreut und über diejenigen, die die Stellung halten sowieso. :-)

Da sich die Themen „E-Mail“ und „Windows7 + 8 – Anpassung“ sowie „Sicherheit allgemein und E-Mailverschlüsselung im speziellen“  nun sehr häufig wiederholt haben, will ich hier nur nochmal kurz zusammenfassen und relevante Links kundtun:

Zum Thema E-Mail-Sicherheit und Identitätsklau
Selbsttests:

Frage: Wie viel Passwort-Schutz brauche ich auf meinem Rechner?

Antwort: Passwörter sollte man auf jeden Fall benutzen um sich an- und abzumelden sowie um Software neu zu installieren; d.h. man sollte nicht permanent mit Administrationsaccount arbeiten, da sich so ganz einfach auch Schadsoftware unbeabsichtigt installieren lässt. Frau sollte wenn möglich auch nicht die Passworte für E-Mail-Zugänge (und andere Kommunikationswege, die „vertaulich“ bleiben sollen), in den entsprechenden Programmen speichern: d.h im Firefox oder anderen Browsern, weil sie von dort durch „Schnüffelprogramme“ ausgelesen werden können und dadurch kann das E-Mailkonto übernommen werden, also jmd. anderes kann E-Mails mitlesen und auch mitschreiben! Dabei ist allerdings weniger mit „klassischem Betrug“ zu rechnen, der auf einen selbst zurückfallen könnte, als vielmehr mit Datensammeldiensten, die Werbung machen wollen bzw. Spam-Bots, die im Namen von Dir / also von deiner E-Mail aus Spam versenden! Im schlimmsten Fall verbreiten sich somit auch Viren und andere Schadsoftware!

Passwörter sollte man auch immer wieder mal ändern. Ideal ist alle 6 Monate, aber wenn man es alle paar Jahre ändert ist es besser als gar nicht… zumindest sollte man dann nicht überall das selbe Passwort nutzen. Die Psw. schreibt man sich am besten auf, in einem Notizblock auf Papier oder in einer Datei, die man evt. etwas versteckt aufbewart oder gleich verschlüsselt. Natürlich kann man alles am PC verschlüsseln sofern man sich mit den Verfahren dazu auskennt bzw. sie erlernt. Hier mal ein paar Links zur E-Mail-Verschlüsselung:

Die dafür benötigten „Passphrasen“ sind etwas länger als normale Passworte und sollten mind. 20 Zeichen haben, während Passwörter mind. 8 Zeichen haben sollten. Dabei empfielt es sich Zahlen, Buchstaben in groß und klein und Sonderzeichen zu nehmen. (Bei Umlauten u.a. Sonderbuchstaben muss man jedoch vorsichtig sein, da manche Online-Dienste und Geräte damit unterschiedlich umgehen… d.h. ein Ä kann von einem anderen Gerät u.U. falsch verstanden werden. 😉 Das liegt am Encoding auf verschiedenen Betriebssystemen).

So, vielmehr kann ich nun nicht mehr berichten, auch wenn wir noch vieles besprochen und ausprobiert haben; kommt einfach wieder vorbei und tragt weiterhin zu so lebendigen und hilfreichen Runden bei! Bis demnächst in der Wikimedia-Deutschland-Heimatbasis, besten Gruß!